{"id":146,"date":"2004-06-03T16:49:53","date_gmt":"2004-06-03T15:49:53","guid":{"rendered":"http:\/\/sandozean.de\/blog\/sandozean\/?p=146"},"modified":"2025-05-13T19:30:15","modified_gmt":"2025-05-13T19:30:15","slug":"die-macht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sandozean.de\/?p=146","title":{"rendered":"Die Macht"},"content":{"rendered":"<p><em>V\u00f6llig aufgel\u00f6st erscheint die Studentin Michelle Maras zu ihrer Pr\u00fcfung in vulkanischer Philosohie \u2013 und steht einem leibhaftigen Vulkanier gegen\u00fcber \u2026 <\/em><br \/>\n<b><br \/>\n<strong>Star Trek Shortstory von Anneliese Wipperling<\/strong><\/b><\/p>\n<p><b><strong><!--more--> <\/strong><\/b><\/p>\n<p><em>Ich bin auf einer Disco und so ein blasser, pickeliger Fiesling traut sich wahrhaftig, mich anzumachen, raspelt irgendwelches S\u00fc\u00dfholz von gro\u00dfen Augen und noch gr\u00f6\u00dferen \u2026 also, sage ich ihm, dass meine Oberweite ihm doch egal sein kann \u2026 aber warum bist du nur so zickig, kritisiert mich der Pickel und versucht, mich zu k\u00fcssen \u2026 er ist stark wie ein B\u00e4r und dr\u00e4ngt mich einfach gegen die Wand \u2026 verdammt, warum hilft mir keiner, die m\u00fcssen doch sehen, wie unversch\u00e4mt dieser Kerl ist \u2026 dabei wei\u00df ich noch nicht mal, ob das ein Mensch ist, wundere ich mich \u2026 weil \u2026 ich glaube, das sind gar keine Pickel \u2026 es sieht jetzt aus, wie eine Art Schuppen, der Kerl ist eindeutig grau im Gesicht und er sabbelt pausenlos mit blecherner Stimme \u2026 so ein seltsames Alien habe ich noch nie gesehen \u2026 Cardassia \u2026 nie geh\u00f6rt \u2026 muss ja eine f\u00fcrchterliche Welt sein, wo solche h\u00e4sslichen Kerle frei herumlaufen \u2026 Herrgott, ich will hier weg und das so schnell wie m\u00f6glich \u2026 auf einmal blitzt etwas bl\u00e4ulich auf \u2026 der Cardassianer wird in kleine St\u00fccke zerhackt und der Fu\u00dfboden sieht aus, wie mit Himbeerso\u00dfe bekleckert \u2026 Danke Obi-Wan \u2026 ich \u2026<\/em><\/p>\n<p>Es war zum Gl\u00fcck alles nur ein Traum! Die Morgensonne schien in meine kleine Pariser Studentenbude und beleuchtete das Riesenposter vom jungen Obi-Wan Kenobi: kurzes, dunkles Haar, ein kleines Z\u00f6pfchen im Nacken, ein schimmerndes Lichtschwert.<br \/>\n\u201eMein Held! Warum gibt es solche Jungs nicht bei uns \u2026 so selbstlos, tapfer und geheimnisvoll, mit magischen Kr\u00e4ften. M\u00f6ge die Macht mit dir sein, gro\u00dfer Obi-Wan irgendwo in einer weit entfernten Galaxis!\u201d<br \/>\nNat\u00fcrlich wusste ich, dass Obi-Wan nur eine Erfindung ist \u2026 und der Holofilm obendrein das vierzehnte Remake eines Klassikers aus dem zwanzigsten Jahrhundert. Aber irgendetwas braucht man doch zum Tr\u00e4umen \u2026 obwohl: \u201eIch sollte mich besser beeilen!\u201d<br \/>\nIch war die Erste bei der Abschlusspr\u00fcfung in vulkanischer Philosophie und ich f\u00fchlte mich alles andere, als gut vorbereitet. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte ich mir auch einen anderen Planeten heraussuchen k\u00f6nnen, Andor zum Beispiel \u2026 oder Tellar. Aber jemand gab mir den schlauen Rat, es mit Vulkan zu versuchen, weil es dort nur einen einzigen wichtigen Philosophen g\u00e4be, n\u00e4mlich Surak \u2026 und alle neueren vulkanischen Philosophen nur Surak wiederk\u00e4uen w\u00fcrden. Ich dachte in meiner Naivit\u00e4t, ich br\u00e4uchte nur genug Zitate von ihm auswendig zu lernen und k\u00f6nnte so das Fach au\u00dferirdische Philosophie ganz leicht abhaken. Warum nur hat mich niemand gewarnt, dass dieser Surak mehr als hundertdrei\u00dfig Jahre lang t\u00e4glich mehrere hoch wichtige Mails verfasst hat? Und dass man von seiner Philosophie Kopfschmerzen bekommt, so kompliziert ist sie!<br \/>\n\u201eM\u00f6ge die Macht mit mir sein! \u2026 und m\u00f6ge ich die richtigen Pr\u00fcfungskladden ergattert haben! Die k\u00f6nnen doch unm\u00f6glich so unfair sein und den ganzen Surak von uns verlangen! Ich rassele durch, wenn das passiert \u2026 hilf mir, Obi-Wan! Ich sterbe vor Angst!\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p>Als ich vor dem Raum, in dem die Pr\u00fcfungen stattfinden sollten, ankam, h\u00f6rte ich schon den \u00fcblichen L\u00e4rm. Hopkins versuchte wie immer, in letzter Minute noch Unmengen Wissen in sich hineinzustopfen und fuchtelte hektisch mit seinen Datenpads. Julia betete laut. Morrigan starrte mit hoffnungslosem Gesichtsausdruck aus dem Fenster und murmelte in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden: \u201eSo ein Mist, ich wei\u00df rein gar nichts, die werden mich rausschmei\u00dfen, wenn sie erst merken, wie leer mein Kopf ist!\u201d<br \/>\n\u201eMacht nicht so ein Theater!\u201c bemerkte ich gro\u00dfspurig. \u201eDer alte Loriot stellt jedes Jahr die gleichen Fragen, was soll uns schon gro\u00df passieren.\u201c<br \/>\nDie anderen drei beachteten mich \u00fcberhaupt nicht.<br \/>\n\u201eMeine Damen und Herren\u201d, h\u00f6rte ich die piepsige Stimme der Sekret\u00e4rin unserer Fakult\u00e4t hinter mir. \u201eProfessor Loriot ist leider erkrankt \u2026\u201d<br \/>\n\u201eSpitze!\u201d schrie Julia begeistert. \u201eDie Pr\u00fcfung f\u00e4llt aus! Beten hilft doch \u2026\u201d<br \/>\n\u201eSo ein Schei\u00df!\u201d knurrte Hopkins. \u201eBis die Pr\u00fcfung wiederholt wird, habe ich alles l\u00e4ngst wieder vergessen \u2026 die ganze Paukerei war umsonst \u2026\u201d<br \/>\nMorrigan sagte gar nichts und starrte den Vorzimmerdrachen nur entgeistert an.<br \/>\n\u201eDie Pr\u00fcfung f\u00e4llt nicht aus\u201d, erkl\u00e4rte die Sekret\u00e4rin und erlaubte sich ein sp\u00f6ttisches L\u00e4cheln. \u201eProfessor Andal wird Sie pr\u00fcfen.\u201d Sie sprach es Angd\u00c3\u00a1ll aus \u2026 also war es wenigstens ein Mensch und wahrscheinlich sogar ein Franzose \u2026 Trotzdem, meine Kladden konnte ich nun wegschmei\u00dfen \u2026<br \/>\n\u201eIn einer halben Stunde geht es los\u201c, erkl\u00e4rte die Sekret\u00e4rin hoheitsvoll. \u201eProfessor Andal muss erst noch Ihre Unterlagen pr\u00fcfen, warten Sie bitte auf den Gong!\u201c Mit wedelnden Locken und klappernden Abs\u00e4tzen rauschte sie davon. Wir sahen uns verunsichert an.<br \/>\n\u201eIch bin tot\u201d, erkl\u00e4rte ich resigniert. \u201eIch habe nur gelernt, was in der Kladde steht \u2026 und nun schicken die uns zu einem wildfremden Prof \u2026\u201d<br \/>\n\u201eVielleicht sollte ich einfach zum Arzt gehen \u2026\u201d sinnierte Hopkins. \u201eIrgendwann wird der alte Loriot wieder da sein \u2026 und dann \u2026\u201d<br \/>\n\u201eVergiss es\u201d, bemerkte Morrigan ohne jede Illusion. \u201eDer alte Loriot geht Ende dieses Semesters in Pension. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass der sich vorher noch gesund schreiben l\u00e4sst!\u201d<br \/>\n\u201eWir sind von allen guten Geistern verlassen \u2026\u201d murmelte Julia verzweifelt. \u201eEin fremder Prof \u2026 was f\u00fcr eine Katastrophe \u2026\u201d<br \/>\nSchweigend und ergeben warteten wir auf unser Schicksal \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Verflixt! Das kann doch noch nicht schon der Gong gewesen sein \u2026 oder doch? \u2026 und jetzt muss ich da rein \u2026 mit dieser widerw\u00e4rtigen Watte im Kopf und in den Knien \u2026 und wer wei\u00df, wo sonst noch? Wenn ich wenigstens etwas \u00fcber diesen Prof w\u00fcsste \u2026 soll ich noch schnell zwei Kn\u00f6pfe an meiner Bluse? \u2026 oder lieber nicht? \u2026 L\u00e4cheln? \u2026 Augenaufschlag? \u2026 oder ganz gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfig? \u2026 ich hoffe doch, das ist wenigstens ein Mann, sonst sieht es noch schlechter f\u00fcr mich aus \u2026 dieser Vorzimmernervens\u00e4ge ist alles zuzutrauen \u2026 f\u00fcr die ist das ein Heidenspa\u00df, wie die eingebildeten zuk\u00fcnftigen Akademiker sich vor Angst \u2026 sie h\u00e4tte uns wenigstens sagen k\u00f6nnen, welches Geschlecht \u2026<\/em><i><br \/>\n<\/i><\/p>\n<p>Der Schreibtisch des Pr\u00fcfers stand direkt vor dem Fenster. Drau\u00dfen schien die Sonne und ich sah nur eine gro\u00dfe, schlanke Silhouette im Licht stehen.<br \/>\n\u201eGuten Morgen, Mademoiselle Maras \u2026 oder soll ich Sie Michelle nennen?\u201d Die Stimme klang eindeutig m\u00e4nnlich, dunkel \u2026 und trotzdem sehr k\u00fchl.<br \/>\n\u201eProfessor Angd\u00c3\u00a1ll?\u201c fl\u00fcsterte ich heiser.<br \/>\n\u201eIch bin Andal aus dem Hause Boras\u201d, verbesserte mich die k\u00fchle Stimme ruhig. Er betonte die erste Silbe seines Namens \u2026 und sein Franz\u00f6sisch hatte einen sehr merkw\u00fcrdigen Akzent. \u201eNehmen Sie bitte Platz.\u201d<br \/>\nDer Fremde setzte sich gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfig \u2026 und ich r\u00fcckte meinen Stuhl so, dass mich das Licht vom Fenster nicht mehr blendete und ich endlich sehen konnte, wer \u2026<br \/>\nFassungslos starrte ich nun in das Gesicht meines Pr\u00fcfers: Es war tiefschwarz \u2026 ein makelloser, negroider Typ \u2026 in dem dunklen Gesicht leuchteten die hellgrauen Augen beinahe unnat\u00fcrlich \u2026 und die Ohren \u2026 sie waren eindeutig lang und spitz \u2026 auf den sanft geschwungenen Lippen ein gr\u00fcnlicher Schimmer \u2026 ein Vulkanier w\u00fcrde mich in vulkanischer Philosophie pr\u00fcfen! Pl\u00f6tzlich war auch meine Zunge aus Watte. Ich konnte den Fremden nur anstarren \u2026 und wahrscheinlich sah ich dabei ungef\u00e4hr so intelligent wie eine Weinbergschnecke aus.<br \/>\n\u201eEs ist nicht logisch, Angst vor mir zu haben \u2026\u201d Die Stimme des Vulkaniers klang nun sehr sanft. \u201eIch freue mich, dass Sie sich f\u00fcr vulkanische Philosophie entschieden haben. Es ist eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr mich, dass Sie Surak so viel Interesse entgegenbringen.\u201d<\/p>\n<p><em>Ich fasse es nicht \u2026 er freut sich, dass mich Surak interessiert \u2026 seit wann freuen sich Vulkanier \u2026 jedenfalls tun es diese beiden arroganten Schn\u00f6sel von der medizinischen Fakult\u00e4t nie, die sind so schlau und erhaben, dass sie niemals mit unsereinem reden und miteinander auch ziemlich selten \u2026 und jetzt das \u2026 es ist ein Desaster \u2026 mein Gott, wenn der w\u00fcsste, wie der liebe alte Loriot seinen kostbaren Surak verwurstet \u2026 Zitat eins bis f\u00fcnfundzwanzig und die Interpretationen stehen im Handbuch \u2026 wehe, man hatte das nicht st\u00e4ndig im Kopf \u2026<\/em><\/p>\n<p>Professor Andal sah mich irritiert an. \u201eIch verstehe nicht, welches Handbuch Sie meinen \u2026 gibt es denn an der Lehre Suraks etwas, das Sie besonders fasziniert?\u201d Er wollte offensichtlich nett zu mir sein \u2026 vielleicht hatte er ja keine Lust, seine allererste Studentin durchfallen zu lassen.<br \/>\n\u201eIch \u2026 \u00e4h \u2026\u201d war alles, was ich mit gro\u00dfer M\u00fche hervorbrachte.<br \/>\n\u201eVielleicht\u201c, sagte Andal behutsam, \u201esollte ich Ihnen ein wenig Zeit geben, sich zu beruhigen.\u201c Er stand auf, stellte sich ans Fenster und sah hinaus.<br \/>\nEs war so still, dass ich meinen eigenen Herzschlag h\u00f6rte \u2026 und sp\u00fcrte, wie sich ein seltsames Kraftfeld im Raum aufbaute. Die Pr\u00e4senz des Vulkaniers war so \u00fcberm\u00e4chtig, dass ich kaum noch atmen konnte \u2026 als m\u00fcsste ich sofort aufspringen und fl\u00fcchten \u2026<\/p>\n<p><em>Was geschieht nur mit mir? \u2026 dieser vulkanische Professor ist praktisch \u00fcberall gleichzeitig \u2026 sogar in mir \u2026 und er merkt, wie hohl mein Kopf ist, wie gleichg\u00fcltig mir eigentlich dieser Surak ist \u2026 und dass ich nur irgendwie die Pr\u00fcfung \u00fcberstehen will und nicht wiederkommen m\u00fcssen \u2026 was bin ich nur f\u00fcr ein W\u00fcrstchen \u2026 ich kann unm\u00f6glich mit ihm reden und ihm meine auswendig gelernten Zitate vorsetzen \u2026 er wird sofort merken, wie wenig Ahnung ich habe \u2026 vielleicht stimmt ja auch nicht, dass Vulkanier nur Ber\u00fchrungstelepathen sind \u2026 oder er hat eine Gro\u00dfmutter von Betazed \u2026 egal, ich bin so und so verloren \u2026 er wei\u00df alles \u2026 er hat die Macht \u2026 ich sp\u00fcre es deutlich \u2026 da ist etwas \u2026 vielleicht gibt es ja auch auf Vulkan diese \u2026 Midi-Chloriane \u2026 ich ahnte ja nicht, dass ich solche Angst haben w\u00fcrde, wenn die Macht endlich vor mir stehtund dabei habe ich mir immer gew\u00fcnscht, ein Jedi w\u00fcrde mich irgendwann retten und nun sp\u00fcre ich nur noch mein eigenes Herz, wie es rast und wahrscheinlich gleich stehen bleibt.<\/em><\/p>\n<p>Andal stand jetzt hinter mir \u2026 so nahe, dass er mich fast ber\u00fchrte. Ich sp\u00fcrte die Hitze, die von ihm ausging und er roch fremdartig, wie von der Sonne erhitzte Steine.<br \/>\n\u201eH\u00f6ren Sie, Mademoiselle\u201c, sagte er frustriert. \u201eIch bin eigentlich hier, um Ihre Kenntnisse in vulkanischer Philosophie zu \u00fcberpr\u00fcfen. Ich wei\u00df nichts \u00fcber Jedi und Midi-Chloriane, ich habe noch nie etwas davon geh\u00f6rt und es hat auch nichts mit unserem Thema zu tun. Sie m\u00fcssen sich jetzt endlich konzentrieren.\u201c Er konnte also tats\u00e4chlich Gedanken lesen!<br \/>\n\u201eIch bin \u2026\u201d fl\u00fcsterte ich dem\u00fctig. \u201eIch werde jetzt gehen \u2026 es hat keinen Zweck.\u201d<br \/>\n\u201eSie m\u00fcssen sich beruhigen!\u201c wiederholte der Vulkanier\u2026 und dann ber\u00fchrte er mich mit beiden H\u00e4nden am Halsansatz. Seine Finger waren genauso hei\u00df und hart, wie ich vermutet hatte.<\/p>\n<p><em>Vulkanier meiden doch jeden K\u00f6rperkontakt \u2026 jedenfalls w\u00fcrden unsere beiden Schn\u00f6sel ganz laut \u201ehuch\u201d sagen und so ein niederes Wesen wie mich auf gar keinen Fall anfassen \u2026 dabei ist es so angenehm \u2026 so sicher und gl\u00fccklich habe ich mich zuletzt als ganz kleines Kind gef\u00fchlt \u2026 als Vati mich noch besch\u00fctzt hat und meine Hand hielt \u2026 dieser unendliche Frieden \u2026 ich wusste gar nicht, dass es so etwas f\u00fcr mich noch gibt \u2026 Andal hat doch die Macht \u2026 nein, widerspricht er sanft, ein Krieger hat mir vor langer Zeit gezeigt, wo die Nervenpunkte sind, wie man einer ver\u00e4ngstigten Person \u2026 Krieger auf Vulkan, das sind doch Pazifisten \u2026 vielleicht ist das in Wirklichkeit ein Romulaner, der mich gleich umbringen wird \u2026 aber das kann nicht sein \u2026 er ist so sanft, ein echter Sohn der W\u00fcste \u2026 und es tut wirklich gut, was er mit mir macht \u2026 nein, er soll mich nicht loslassen, denn die kalte Welt \u2026<\/em><\/p>\n<p>Nun sa\u00df er wider ganz ruhig und gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfig hinter seinem Schreibtisch \u2026 als w\u00e4re \u00fcberhaupt nichts Seltsames zwischen uns passiert.<br \/>\n\u201eSie haben beachtliche mentale F\u00e4higkeiten\u201d, sagte er ruhig und sah mich interessiert an. \u201eWir m\u00fcssen \u00fcber Ihre Tr\u00e4ume reden. Diesen Cardassianer gibt es wahrscheinlich irgendwann in der Zukunft \u2026 aber da ist noch mehr: Sie haben sogar bemerkt, dass ich Ihre Gedanken gelesen habe und mein Nehau gesp\u00fcrt. Das ist ungew\u00f6hnlich, f\u00fcr einen Menschen, ich w\u00e4re sofort bereit, Ihnen Unterricht zu geben.\u201d<br \/>\nIrgendetwas schien ihn zu am\u00fcsieren. Zu meiner ma\u00dflosen Verwunderung l\u00e4chelte er nun leicht und fuhr fort: \u201eEs ist eigentlich unlogisch, auf der Erde diese Maskerade weiter aufrecht zu erhalten. Hier wird mir niemand \u00fcbel nehmen, wenn ich ab und zu Gef\u00fchle zeige \u2026\u201d<br \/>\n\u201eSie sind ein Dissident\u201c, stellte ich verwundert fest.<br \/>\n\u201eNein, ich bin ein Turuska. Mein Volk bewohnt eine Art Reservat mitten in der s\u00fcdlichen W\u00fcste. Man h\u00e4lt uns f\u00fcr nicht sonderlich zivilisiert, aber wir d\u00fcrfen in Ruhe unsere angeblich so archaischen Br\u00e4uche aus\u00fcben, weil der gro\u00dfe Surak uns vor tausend Jahren besch\u00fctzt hat. Ich bin der erste ordentliche Professor meines Volkes, der Philosophie und Ethik lehrt \u2026 ich wurde tats\u00e4chlich f\u00fcr eine gewisse Zeit suspendiert, aber nicht wegen meiner Lehren, sondern weil ich angeblich das Kohlinar nicht gen\u00fcgend achte.\u201d<br \/>\n\u201eAber das ist doch auch Rebellion!\u201c sagte ich ehrf\u00fcrchtig.<br \/>\n\u201eNein, jeder auf Vulkan wei\u00df, dass wir Turuska Surak anders interpretieren. Es war meine dunkle Haut, die pl\u00f6tzlich Ansto\u00df erregt hat. Ich wurde stellvertretend f\u00fcr mein Volk gestraft.\u201c<br \/>\n\u201eEs gibt Rassismus auf Vulkan \u2026\u201d dachte ich ungl\u00fccklich. \u201eWenn selbst Vulkanier so unzivilisiert sein k\u00f6nnen \u2026 wie sollen dann Menschen \u2026\u201d<br \/>\n\u201eWissen Sie, was das Cthia ist?\u201c fragte mich der Professor ruhig.<br \/>\n\u201eDie Realit\u00e4t \u2026\u201d antwortete ich in vagem Ton.<br \/>\n\u201eDas trifft es nicht richtig \u2026 das Cthia ist auch f\u00fcr Nichtvulkanier sehr interessant. Erkl\u00e4ren Sie bitte, was die Beurteilung der Realit\u00e4t so schwierig macht!\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p><em>Jetzt wird es ernst \u2026 das ist definitiv die Pr\u00fcfung \u2026 und er will keine Zitate h\u00f6ren, sondern wissen, was ich selbst denke \u2026 \u00fcber die Philosophie Suraks \u2026 so etwas hat der alte Loriot nie von mir verlangt \u2026 vielleicht hat er es selbst auch nie getan und sich wie ein Ertrinkender an diesem Handbuch festgeklammert \u2026 denke ich ganz ketzerisch und die grauen Augen des Vulkaniers funkeln am\u00fcsiert \u2026<\/em><\/p>\n<p>Es war eine schwierige Situation. Ich musste jetzt und hier nachdenken und es sofort mit diesem fremdartigen Alien besprechen \u2026 er w\u00fcrde sogar meinen Denkprozess bewerten. Bei dem Gedanken wurde mir abwechselnd hei\u00df und kalt.<br \/>\n\u201eEine Schwierigkeit ist, dass man niemals alle Informationen hat \u2026\u201d sagte ich langsam.<br \/>\n\u201eDas ist in der Tat ein gro\u00dfes Problem\u201c, stimmte mir Andal zu. \u201eAber das allein ist mir zu simpel. Was f\u00fcr Probleme erkennen Sie noch?\u201c<br \/>\nHilf mir Obi-Wan! Dann fiel mir \u00fcberraschend etwas ein: \u201eEs gibt Dinge, die zu gro\u00df oder zu klein f\u00fcr uns sind \u2026 und solche, nach denen wir nicht suchen \u2026\u201d<br \/>\n\u201eWeil sie zu fremdartig sind \u2026 g\u00e4nzlich au\u00dferhalb unserer Vorstellungswelt liegen \u2026\u201d erg\u00e4nzte der Professor freundlich. Es war wie bei einer lockeren Diskussion unter Gleichen \u2026 irgendwo bei einer guten Flasche Rotwein.<br \/>\n\u201eDas k\u00f6nnen wir sp\u00e4ter noch nachholen \u2026\u201d erkl\u00e4rte der Vulkanier freundlich. \u201eAllerdings werde ich mich mit Fruchtsaft begn\u00fcgen m\u00fcssen, von Wein bekomme ich leider Kopfschmerzen.\u201d<br \/>\nDas unmerkliche L\u00e4cheln in dem dunklen Gesicht sah richtig nett aus. Ich verstand jetzt gar nicht mehr, weshalb ich solche Angst gehabt hatte. Nun wurde er wieder ernst. \u201eNehmen wir einmal rein theoretisch an, dass alle Informationen zu einem bestimmten Sachverhalt vorhanden sind und dass sie in geordneter Form vorliegen \u2026\u201d<br \/>\n\u201eDann d\u00fcrfte es eigentlich keine Probleme mehr geben \u2026\u201d sagte ich selbstbewusst.<br \/>\n\u201eWirklich?\u201c fragte Andal am\u00fcsiert.<br \/>\nIch starrte ihn ungl\u00fccklich an. Jetzt hatte ich ihn doch entt\u00e4uscht!<br \/>\n\u201eHaben Sie schon einmal etwas von der Unsch\u00e4rferelation geh\u00f6rt? Auf dieser Welt wurde sie von einem gewissen Heisenberg formuliert.\u201c<br \/>\nDas war Schulstoff der zehnten Klasse. Ich sp\u00fcrte f\u00f6rmlich, wie es in meinen Gehirnwindungen rumorte \u2026 und wie Andal mit einem behutsamen mentalen Eingriff einige Erinnerungsblockaden beiseite r\u00e4umte. \u201eEs geht um theoretische Physik \u2026\u201d sagte ich vorsichtig. \u201eDas Messinstrument hat Einfluss auf das Ergebnis \u2026 das Ganze bildet ein System \u2026\u201d<br \/>\n\u201eRichtig\u201d, best\u00e4tigte Andal erfreut. \u201eUnd jetzt wenden Sie das bitte auf unser Problem an!\u201d<br \/>\n\u201eDer Beobachter ist das Messinstrument \u2026 er ist Teil des Systems \u2026\u201d antwortete ich langsam, verwundert \u00fcber meine eigene Intelligenz. \u201eDie pers\u00f6nlichen Eigenschaften des Beobachters gehen unweigerlich in das Ergebnis ein \u2026 sein Wissen, seine Kultur, seine Ansichten \u2026 seine Vorurteile.\u201d<br \/>\n\u201eSogar der Erziehungsstil seiner Mutter und seine erste Liebe beeinflussen die Forschungsergebnisse\u201c, erg\u00e4nzte mein Pr\u00fcfer gelassen.<br \/>\n\u201eEs gibt gar keine objektive Wahrheit!\u201d erkannte ich ersch\u00fcttert. \u201eSelbst wenn ich mich noch so sehr anstrenge \u2026\u201d<br \/>\nIch war selbst erstaunt, welch abgrundtiefe Trauer mich bei diesem Gedanken erfasste. All unsere leidenschaftlichen, selbstgerechten Diskussionen \u2026<br \/>\n\u201eSie haben recht, Michelle \u2026 das ist in Wirklichkeit ziemlich irrelevant.\u201d<br \/>\n\u201eAber dann ist alles v\u00f6llig sinnlos \u2026 mein Studium \u2026 diese Pr\u00fcfung \u2026\u201d<br \/>\nDie grauen Augen hielten mich unerbittlich fest. \u201eIch bin mir sicher, Sie wissen jetzt, was das Cthia ist. Sprechen Sie es einfach aus!\u201d<br \/>\n\u201eDas Cthia ist die wahre Wirklichkeit, die au\u00dferhalb von uns selbst existiert und nicht durch unseren Einfluss verunreinigt ist \u2026 es ist eine abstrakte Gr\u00f6\u00dfe\u201d, sagte ich erleichtert. Langsam begann ich zu hoffen, dass ich doch nicht durchfallen w\u00fcrde.<br \/>\n\u201eUnd was folgt daraus?\u201c<br \/>\n\u201eNiemand kann auf das Cthia Anspruch erheben. Wer behauptet, es zu besitzen, l\u00fcgt.\u201c<br \/>\n\u201eAuf Vulkan hei\u00dft es, dass man das Cthia ehren muss \u2026 und dass es sehr schwer ist, dies zu tun.\u201d Andal war auf einmal sehr ernst. \u201eIch m\u00f6chte, dass Sie jetzt formulieren, was das f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich bedeutet \u2026 und f\u00fcr alle anderen denkenden Wesen im Universum.\u201d<br \/>\n\u201eEs bedeutet, bescheiden zu sein, die eigene Person bewusst in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen und zu wissen, dass sogar dieses kleine, dem\u00fctige Selbst die Objektivit\u00e4t noch behindert.\u201c<br \/>\nProfessor Andal sah mich aufmerksam an. Ich sp\u00fcrte wieder seine vorsichtige, mentale Ber\u00fchrung. \u201eSie haben eben gezeigt, dass Sie im Stande sind, selbstst\u00e4ndig zu denken und die Lehren Suraks nachvollziehen k\u00f6nnen. Sie haben die Pr\u00fcfung bestanden \u2026 leider kann ich Ihnen nicht die volle Punktzahl geben, weil \u2026\u201d<\/p>\n<p><em>Ich muss die Pr\u00fcfung nicht wiederholen \u2026 ich muss hier nicht wieder antreten \u2026 jetzt habe ich nicht einmal mitbekommen, welche Zensur er mir gegeben hat, aber das ist mir egal \u2026 hurra, ich habe es geschafft, nur das z\u00e4hlt \u2026 ich kann jetzt die ganze au\u00dferirdische Philosophie vergessen, obwohl es eigentlich schade ist \u2026 es f\u00e4ngt gerade an, interessant zu werden \u2026 und Professor Andal \u2026 der Jedi \u2026<\/em><\/p>\n<p>Der Jedi l\u00e4chelte nun ganz offen. \u201eIch habe eigentlich gehofft, Sie auch zuk\u00fcnftig in meiner Vorlesung zu sehen. Sie wird einen etwas anderen Inhalt haben \u2026 ein zweiter Schein in vulkanischer Philosophie ist bestimmt nicht zum Schaden.\u201d<br \/>\nEr wollte mich als Studentin behalten \u2026 also hielt er etwas von mir. Interessiert fragte ich: \u201eWas werden die Schwerpunkte Ihrer Vorlesung sein? Um mich zu entscheiden, brauche ich \u2026\u201d<br \/>\n\u201e\u2026 ausreichende Informationen\u201d, erg\u00e4nzte der Vulkanier sanft. \u201eNun, wenn es nur um den \u00fcblichen Philosophieb\u00fcrokratismus ginge, h\u00e4tte ich das neue Angebot auf Vulkan annehmen k\u00f6nnen, aber ich will mich keiner Zensur mehr unterwerfen. Meine Vorlesung wird das enthalten, was mir schon immer wichtig war und was ich zu Hause niemals lehren durfte: die Interpretation der Lehren Suraks durch mein eigenes Volk und meine pers\u00f6nlichen Versuche, das Cthia zu ehren \u2026\u201d<br \/>\n\u201eEs wird denkw\u00fcrdig und einmalig sein \u2026\u201d fl\u00fcsterte ich and\u00e4chtig. \u201eIch will unbedingt dabei sein.\u201d<br \/>\n\u201eDann gehen Sie jetzt am besten gleich zu Frau Linn\u00c3\u00a9 und schreiben sich ein. Es k\u00f6nnte sein, dass es nach den Semesterferien ein wenig eng wird\u201c, bemerkte Andal selbstbewusst.<br \/>\n\u201eOh ja, das werde ich sofort tun.\u201d Ich hatte auf einmal Angst, es h\u00e4tte sich bereits herumgesprochen, was f\u00fcr ein einmaliger Professor \u2026<br \/>\n\u201eIch habe noch eine Bitte\u201c, unterbrach der Vulkanier meinen Gedankengang. \u201eIch m\u00f6chte nicht, dass Sie Ihre Kommilitonen \u00fcber meine mentalen F\u00e4higkeiten informieren.\u201c<br \/>\nIch war ein wenig entt\u00e4uscht. \u201eSie legen Wert darauf, unbemerkt in den K\u00f6pfen Ihrer Studenten herumzuspazieren? Das ist nicht fair!\u201d<br \/>\n\u201eNein, ich m\u00f6chte vor allem nicht, dass sie Angst vor mir haben \u2026\u201d und nun l\u00e4chelte er verschw\u00f6rerisch. Nicht jeder ist so begeistert von der Macht wie Sie.\u201d<br \/>\n\u201eIhr Geheimnis ist bei mir sicher.\u201c<br \/>\n\u201eDann w\u00fcnsche ich Ihnen Frieden und langes Leben, Michelle!\u201c Andal hob die Hand zum typisch vulkanischen Gru\u00df.<br \/>\nIch war entt\u00e4uscht, dass er sich nicht nach Sitte der Erde verabschiedete. Zu gern h\u00e4tte ich ihn noch einmal ber\u00fchrt. Aber es ziemte sich nicht, so etwas zu fordern. \u201eLanges Leben und Erfolg!\u201d gr\u00fc\u00dfte ich freundlich zur\u00fcck \u2026 und brachte es wie immer nicht fertig, die Finger in der richtigen Weise zu spreizen.<br \/>\nDie Augen des Professors funkelten wieder am\u00fcsiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i><br \/>\n<em>Da drau\u00dfen ist eine v\u00f6llig andere Welt \u2026 Schulatmosph\u00e4re \u2026 als wenn irgendetwas davon noch wichtig w\u00e4re, relevant f\u00fcr das Cthia \u2026 ich bin einem gro\u00dfen Geist begegnet \u2026 nicht nur, weil er die Macht hat, auch sonst \u2026 und er ist anst\u00e4ndig und freundlich \u2026 und unglaublich attraktiv \u2026 ich sp\u00fcre, wie ich auf einmal rot werde \u2026 das hat mir gerade noch gefehlt \u2026<\/em><\/i><\/p>\n<p>Drei Augenpaare schauten mich pr\u00fcfend an.<br \/>\n\u201eNun h\u00f6r endlich auf, so einf\u00e4ltig zu grinsen und sag, was uns da drin erwartet!\u201d forderte Hopkins emp\u00f6rt. \u201eDu bist wohl durchgefallen und hast jetzt einen Schock \u2026\u201d<br \/>\n\u201eOh nein\u201d, erkl\u00e4rte ich triumphierend. \u201eIch muss da nicht wieder rein.\u201d<br \/>\n\u201eHei\u00dft das, der neue Prof benutzt auch das Handbuch?\u201c fragte Julia hoffnungsvoll.<br \/>\n\u201eIm Gegenteil, er wird von dir verlangen, dass du denkst \u2026\u201d<br \/>\n\u201eMein Gott, das hat gerade noch gefehlt!\u201c In Morrigans Augen flackerte jetzt die pure Panik.<br \/>\n\u201eDu wirst es schaffen \u2026\u201d tr\u00f6stete ich sie.<br \/>\n\u201eWie kommst du auf so eine absurde Idee?\u201c fragte Hopkins zynisch.<br \/>\n\u201eEr ist ein Jedi\u201c, antwortete ich feierlich. \u201eSeine Macht wird euch leiten.\u201c<br \/>\nIn dem Augenblick ert\u00f6nte der Gong.<br \/>\n\u201eDu hast eine Meise Michelle, das wusste ich schon immer\u201c, erkl\u00e4rte Hopkins im Brustton der \u00dcberzeugung, w\u00e4hrend er sich der gef\u00fcrchteten T\u00fcr zuwandte.<br \/>\n\u201eIch schreibe mich jetzt sofort f\u00fcr das n\u00e4chste Semester ein\u201d, sagte ich zu den beiden M\u00e4dchen. \u201eProfessor Angd\u00c3\u00a1lls Vorlesung wird einmalig \u2026 legend\u00e4r \u2026 der reine Kult.\u201d<br \/>\nWarum sollte ich den beiden die \u00dcberraschung verderben \u2026 sie w\u00fcrden schon noch merken, was dort drin auf sie wartete.<br \/>\nMit beschwingten Schritten begab ich mich zum Sekretariat. Morrigan und Julia starrten mir entgeistert hinterher \u2026<\/p>\n<p>\u00a9 2002 by Anneliese Wipperling<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>V\u00f6llig aufgel\u00f6st erscheint die Studentin Michelle Maras zu ihrer Pr\u00fcfung in vulkanischer Philosohie \u2013 und steht einem leibhaftigen Vulkanier gegen\u00fcber \u2026 Star Trek Shortstory von Anneliese Wipperling<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ca_portfolio_gallery_project_year":"","ca_portfolio_gallery_client":"","ca_portfolio_gallery_skills":"","ca_portfolio_gallery_url":"","ngg_post_thumbnail":0},"categories":[33],"tags":[148,171,193],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146"}],"collection":[{"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=146"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1952,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146\/revisions\/1952"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}