{"id":144,"date":"2004-06-16T16:41:57","date_gmt":"2004-06-16T15:41:57","guid":{"rendered":"http:\/\/sandozean.de\/blog\/sandozean\/?p=144"},"modified":"2025-05-13T19:29:26","modified_gmt":"2025-05-13T19:29:26","slug":"tierische-impulse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sandozean.de\/?p=144","title":{"rendered":"Tierische Impulse"},"content":{"rendered":"<p><em>Dr. Selar von der \u201eEnterprise\u201d wagt ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Experiment: eine Gedankenverschmelzung mit Datas Katze Spot. Aber soviel Unlogik haut die st\u00e4rkste Vulkanierin um \u2026<\/em><\/p>\n<p><strong>TNG-Kurzgeschichte von Adriana Wipperling<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zielstrebig steuerte Data auf den Tresen in \u201eZehn Vorne\u201d zu, gefolgt von einer seufzenden Beverly. \u201eDas ist nun schon der f\u00fcnfte Drink, den Sie mir spendieren wollen, Data\u201d, rief die \u00c4rztin. \u201eIch finde es nat\u00fcrlich sehr nett, aber\u2026\u201d<br \/>\nDer Androide hielt den Kopf leicht schr\u00e4g und blickte Dr. Chrusher aus seinen goldenen Augen pr\u00fcfend an. \u201eSie haben immerhin f\u00fcnf Tage, zwei Stunden, vierundzwanzig Minuten und dreizehn Sekunden lang auf Spot aufgepa\u00dft. Die Sitten der Menschen sehen es vor, da\u00df man sich f\u00fcr einen Gefallen in angemessener Weise revanchiert.\u201d<br \/>\nBeverly lachte. \u201eAber Data! Das klingt ja fast so, als w\u00e4re es ein Opfer, sich um Spot zu k\u00fcmmern! Sie wissen doch, wie gern ich Ihre Katze habe!\u201d<br \/>\n\u201eDann kann ich davon ausgehen, da\u00df Spot sich anst\u00e4ndig benommen hat?\u201d forschte Data nach.<br \/>\nEin kurzes Stirnrunzeln huschte \u00fcber Beverlys Gesicht. \u201eAnst\u00e4ndig benommen? Was meinen Sie damit?\u201d<br \/>\n\u201eNun ja, Spot legt seit einiger Zeit Verhaltensweisen an den Tag, die bei bestimmten Aktivit\u00e4ten \u00e4u\u00dferst\u2026 hinderlich sein k\u00f6nnen. Er hat die Angewohnheit, meinen Pinsel zu fangen, wenn ich male und auf meine Konsole zu springen, w\u00e4hrend ich arbeite. Wenn ich menschliche Nahrung ausprobiere, versucht er in sehr aufdringlicher Weise, an dieser Nahrungsaufnahme teilzuhaben. Und vor zehn Tagen fand ich eine Kopie von meinem Sherlock-Holmes-Holodeckprogramm unter meinem Bett\u2026\u201d Data unterbrach seinen Monolog und sah Beverly irritiert an.<br \/>\nDas L\u00e4cheln auf ihrem Gesicht war n\u00e4mlich von Sekunde zu Sekunde breiter geworden, so da\u00df sie jetzt beinahe von einem Ohr zum anderen grinste.<br \/>\n\u201eWas ist so komisch Doktor?\u201d fragte er unschuldig.<br \/>\n\u201eAch Data!\u201d prustete die \u00c4rztin los. \u201eSie beschreiben die Untaten Ihrer Katze mit einem so todernsten Gesicht, als ginge es um einen romulanischen Spion, der die gesamte Crew mit einem t\u00f6dlichen Virus infiziert hat! Das i s t einfach komisch, Data! Sagen Sie, was sie wollen\u2026\u201d<br \/>\nData neigte den Kopf wieder einmal leicht zur Seite und sein Gesichtsausdruck wirkte in diesem Moment beinahe einf\u00e4ltig. \u201eAlso, wenn ich ehrlich sein soll\u2026\u201d fuhr die \u00c4rztin fort und zwinkerte verschw\u00f6rerisch. \u201e\u2026als Spot bei meinen letzten Fr\u00fchst\u00fcck mit dem Captain auf den Tisch gesprungen ist und die Thunfisch-Sandwiches abgeleckt hat, schien der gute Jean-Luc ziemlich verst\u00f6rt zu sein.\u201d<br \/>\nData blickte sie alarmiert an. \u201eKann ich davon ausgehen, da\u00df dies kein Scherz sein soll?\u201d<br \/>\n\u201eFragen Sie den Captain!\u201d konterte Beverly schmunzelnd.<br \/>\nData setzte zu einer Erwiderung an, doch dann verstummte er, weil Dr. Selar sich zu ihnen gesellte. Sie gr\u00fc\u00dfte die beiden Offiziere h\u00f6flich wandte sich dann an Beverly. \u201eDoktor, ich hielt es f\u00fcr n\u00f6tig, Sie zu informieren, da\u00df der zakdornianische Botschafter an Bord gebeamt ist. Er ben\u00f6tigt alle sieben Stunden eine Zytoboramin-Injektion gegen seine Wasserallergie. Da mein Kommunikator eine Fehlfunktion hat, beschlo\u00df ich, Sie pers\u00f6nlich zu benachrichtigen.\u201d<br \/>\n\u201eGut zu wissen! Danke, Selar!\u201d Beverly l\u00e4chelte. \u201eM\u00f6chten Sie sich nicht setzen und mit uns zusammen etwas essen oder trinken?\u201d<br \/>\n\u201eDanke. Nein. Heute ist der letzte Tag des Mondzyklus vor Kal\u2019Rec. Ich faste.\u201d<br \/>\nData setzte einen zugleich naiven und nachdenklichen Gesichtsausdruck auf, was bedeutete, da\u00df er im n\u00e4chsten Moment sein lexikalisches Wissen zum Besten geben w\u00fcrde\u2026 \u201eKal\u2019Rec. Ein vulkanischer Feiertag, der den Zweck hat, die Lehren Suraks durch eine Tat zu ehren, die die \u00dcberlegenheit der Logik \u00fcber die fleischlichen Triebe symbolisiert.\u201d<br \/>\nSelar nickte anerkennend. \u201eDas ist korrekt, Data.\u201d Dann verabschiedete sie sich und schritt w\u00fcrdevoll von dannen.<br \/>\n\u201eLeider besitzt Spot nicht das n\u00f6tige Ma\u00df vulkanische Logik, um \u00fcber seine fleischlichen Gel\u00fcste zu triumphieren. Also, nehmen Sie ihm den Angriff auf mein und Jeans-Lucs Essen nicht so \u00fcbel, okay!\u201d Beverly schmunzelte. \u201eVielleicht w\u00fcrde Ihrer Katze eine kleine Gedankenverschmelzung mit Doktor Selar gut tun\u201d, scherzte sie.<br \/>\nDoch das L\u00e4cheln verschwand von einem Augenblick zum anderen von ihrem Gesicht. Datas zufriedene Miene lie\u00df sie n\u00e4mlich ahnen, da\u00df ihr gerade ein ausgesprochen folgenschwerer Satz herausgerutscht war\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen betrat Data mit seiner zappelnden, widerstrebenden Katze im Arm die Krankenstation. \u201eSind Sie interessiert, mit Spot eine vulkanische Geistesverschmelzung durchzuf\u00fchren, Dr. Selar?\u201d fragte er unschuldig.<br \/>\nDer Androide schaffte es, da\u00df die sonst so gelassene Vulkanierin f\u00fcr einen Augenblick v\u00f6llig verbl\u00fcfft aussah. \u201eWas bezwecken Sie damit, Lieutenant Commander?\u201d fragte sie, als sie sich wieder gefangen hatte.<br \/>\n\u201eDoktor Crusher meinte, da\u00df Ihre vulkanische Selbstkontrolle Spot dazu bringen k\u00f6nnte, sich in bestimmten Situationen angemessener zu benehmen\u201d, antwortete er todernst.<br \/>\nSelar hob die Augenbrauen. \u201eIch f\u00fcrchte, Sie sind das Opfer eines typisch menschliches Scherzes geworden, Data\u201d, erkl\u00e4rte sie geduldig.<br \/>\n\u201eDiese Erkl\u00e4rung habe ich auch schon in Betracht gezogen\u201d, konterte Data. \u201eAber es ist trotzdem denkbar, da\u00df die Umsetzung dieser Idee Spots Charakter positiv beeinflussen k\u00f6nnte.\u201d<br \/>\n\u201eIch bin mir nicht sicher, ob Ihre Katze das ebenso sieht\u201d, erwiderte Selar trocken.<br \/>\n\u201eSie m\u00f6chten also die Verschmelzung nicht durchf\u00fchren\u201d, schlu\u00dffolgerte Data entt\u00e4uscht.<br \/>\n\u201eDas habe ich nicht gesagt\u201d, konterte die Vulkanierin. \u201eIch werde das Selbst ihrer Katze vorsichtig erkunden und dann eventuell\u2026\u201d<br \/>\n\u201eDas bedeutet, Sie stimmen meinem Plan zu?\u201d hakte der Androide hoffnungsvoll nach.<br \/>\n\u201eIhr Plan klingt nach einer interessanten wissenschaftlichen Erfahrung und einer mentalen Herausforderung, die mich reizt. Es w\u00e4re eine w\u00fcrdige Art, das Kal\u2019Rec zu begehen.\u201d<br \/>\nMit diesen Worten streckte Selar die Hand aus und pre\u00dfte ihre Finger auf Spots Gesicht. Die Augen der bedauernswerten Katze weiteten sich zur Gr\u00f6\u00dfe von Ping-Pong-B\u00e4llen und ihr Fell str\u00e4ubte sich wie bei einem Stromschlag.<br \/>\n\u201eDein Geist zu meinem Geist\u201d, verk\u00fcndete die Vulkanierin beinahe feierlich. \u201eDeine Gedanken zu meinen Gedanken\u2026\u201d<\/p>\n<p>Selar wappnete sich gegen den Zusammensto\u00df mit einer geballten Ladung Entropie, als ihr Geist den von Spot ber\u00fchrte. Ein blendendes wei\u00dfes Licht, das von \u00fcberall her zu kommen schien, wischte die Realit\u00e4t beiseite. Dann stand sie pl\u00f6tzlich inmitten ihrer heimatlichen W\u00fcste. Der Himmel leuchtete in einen dunklen, fast br\u00e4unlichen gelb. Die D\u00e4mmerung zog herauf und T\u2019Khuth, der vulkanische Mond, prangte \u00fcber einer schwarzen, weit entfernten Bergkette.<br \/>\nDoch irgend etwas an diesem Szenario stimmte ganz und gar nicht\u2026 T\u2019Khuth sollte von einem tiefen, tr\u00fcben Dunkelrot sein, mit Kratern \u00fcbers\u00e4t und hinter dem Schleier der Atmosph\u00e4re halb durchsichtig. Doch nichts davon traf hier zu. Das, was anstelle des vulkanischen Mondes am Himmel stand, war eine massive weinrote Kugel, die aussah, als k\u00f6nnte man sie anfassen. Selar folgte einem unwiderstehlichen Drang, hob die Hand\u2026 und sp\u00fcrte pl\u00f6tzlich etwas weiches, flauschiges unter ihren Fingern. T\u2019Khuth war ein Wollkn\u00e4uel, das unter ihrer Ber\u00fchrung vom Himmel kullerte und \u00fcber die Ebene rollte. Selar preschte hinterher. Unter ihren H\u00e4nden, die von weichem rotbraunem Fell bedeckt waren, stob der feine Sand in alle Richtungen.<br \/>\nSie war Dr. Selar, die stellvertretenden Chef\u00e4rztin der U.S.S. ENTERPRISE, die ihr Examen an der medizinischen Fakult\u00e4t mit Auszeichnung bestanden hatte, eine Vulkanierin, ein Wesen, das den Verstand und die Logik \u00fcber alles sch\u00e4tzte\u2026 und sie war ebenso Spot, eine ganz normale Katze, deren Lebensinhalt darin bestand, zu fressen, zu schlafen, an M\u00f6beln zu kratzen und sich von ihrem Herrchen knuddeln zu lassen\u2026 In der einen Sekunde verf\u00fcgte sie \u00fcber das gesammelte Wissen einer anerkannten Sternenflotten\u00e4rztin, in der anderen wu\u00dfte sie \u00fcber die Anatomie fremder Lebewesen nur so viel, wie aus einer Frischfleisch-Packung ersichtlich war\u2026<br \/>\nSelar packte das Wollkn\u00e4uel, lie\u00df sich auf den R\u00fccken fallen und w\u00e4lzte sich mit Hingabe im weichen, warmen W\u00fcstensand. Das Kn\u00e4uel hatte sich bereits halb aufgerollt, und f\u00fcr den Bruchteil einer Sekunde kam ihr in den Sinn, wie unlogisch es doch war, Purzelb\u00e4ume zu schlagen, w\u00e4hrend sie sich langsam aber sicher in dem wirren roten Faden verhedderte. Sie wu\u00dfte nicht, wie weit sie gerannt war, auf der Jagd nach ihrem Spielzeug, doch mit einem Mal sah sie einen riesigen Berg gegen den Horizont aufragen. So hoch und so steil, wie er war, konnte es nur der Mount Seleya sein, der h\u00f6chste Berg Vulkans\u2026 aber das schien unm\u00f6glich. Seleya war schwarz und aus massivem Gestein, mit einem Gipfel, der von einer Sonneneruption in grauer Vorzeit abgeschmolzen worden war und nun wie dunkles Glas schimmerte. Dieser Berg wirkte jedoch eher rot als schwarz, und wie Gestein sah das Ganze auch nicht aus\u2026 Selar befreite sich von den l\u00e4stigen Wollf\u00e4den und trat n\u00e4her. Der Geruch, der ihr in die Nase stieg, wirkte auf sie gleichzeitig absto\u00dfend und \u00e4u\u00dferst appetitanregend. Mit einer Mischung aus Entz\u00fccken und Entsetzen ber\u00fchrte sie die steile Wand von Mount Seleya \u2013 oder was immer das hier sein sollte. Ihre Bef\u00fcrchtungen waren richtig: Der gesamte Berg bestand aus Fleisch \u2013 aus frisch durchgedrehtem Schabefleisch, um genau zu sein. Ihr Herz schlug schneller und das Wasser lief ihr im Mund zusammen. Ein riesiger Berg von ihrem Lieblingsessen und kein verdammter zweibeiniger Computer, der ihr erkl\u00e4rte, wieviel Kalorien pro Tag gut f\u00fcr sie waren\u2026 Davon hatte sie ihr Leben lang getr\u00e4umt. Sie konnte es kaum erwarten, den heiligen Berg Seleya zu besteigen und vom Gipfel bis zum Fu\u00df abzufressen!<br \/>\nDoch eine strenge, eindringliche Stimme hielt sie zur\u00fcck. ,Du bist Vegetarierin, Selar\u2019, sagte die Stimme. ,Alle Vulkanier sind Vegetarier! Es ist gegen unsere Ethik, tote Tiere zu verspeisen! Und dieses widerw\u00e4rtige Zeug hier ist ganz bestimmt nicht dein Lieblingsessen!\u2019<br \/>\nSelar fuhr abrupt zur\u00fcck, erschrocken vor sich selbst. Sie mu\u00dfte die geistige Verbindung mit diesem verdammten Vieh sofort unterbrechen, bevor sie unumkehrbar mit seiner Fre\u00dfsucht kontaminiert wurde und sich zu etwas hinrei\u00dfen lie\u00df, was aus Sicht der vulkanischen Gesellschaft in keiner Weise akzeptabel war! Sie hatte unter gro\u00dfer Anstrengung zu ihrem Selbst zur\u00fcckgefunden, als pl\u00f6tzlich der Boden unter ihren F\u00fc\u00dfen bebte. Der Fleischberg vor ihr wankte bedrohlich und einige Brocken l\u00f6sten sich aus seiner Masse. Selar drehte sich auf dem Absatz um und rannte, so schnell sie konnte, davon. Doch sie stellte zu ihrem Unbehagen fest, da\u00df sie immer wieder auf der Stelle trat und keinen Millimeter vorw\u00e4rts kam\u2026<br \/>\nSie resignierte, sank ersch\u00f6pft zu Boden, und wartete mit einer Mischung aus Hei\u00dfhunger und Ekel darauf, da\u00df eine Lawine von Schabefleisch sie unter sich begrub.<br \/>\nDann gab es eine glei\u00dfende Explosion von rot, wei\u00df und gelb und sie erwachte irgendwo auf der U.S.S. ENTERPRISE. Wo genau sie sich befand, wu\u00dfte sie nicht, doch sie erkannte ihr Schiff an der Farbe, in der die Decke gestrichen war, und an dem hellgrauen Teppich, auf dem sie sich zusammengerollt hatte. Sie hatte die ENTERPRISE noch nie aus dieser Perspektive gesehen: Die metallisch graue Unterseite von Konsolen, die F\u00fc\u00dfe von Sesseln und Crewmitglieder, die man zuerst am Geruch ihrer Stiefel und Hosenbeine erkannte\u2026 Schlagartig wurde ihr klar, da\u00df sie sich auf der Br\u00fccke befand, und sie fragte sich besorgt, was f\u00fcr ein inakzeptables \u00e4u\u00dferes Erscheinungsbild sie wohl gerade zeigte: Zerzaust, verdreckt, voller Staub und Reste von Schabefleisch, die an ihrer Uniform klebten\u2026 Falls sie \u00fcberhaupt eine Uniform trug\u2026 Voller Scham verkroch sie sich unter dem Sessel des Captains, und hoffte inst\u00e4ndig, da\u00df keiner sie gesehen hatte.<br \/>\n\u201eDoktor Selar, kommen Sie bitte auf die Krankenstation!\u201d ert\u00f6nte pl\u00f6tzlich Dr. Crushers Stimme aus einem Kommunikator, von dem sie gar nicht gewu\u00dft hatte, da\u00df sie ihn \u00fcberhaupt bei sich trug. Blitzschnell scho\u00df sie unter dem Sessel hervor und flitzte in Richtung Turbolift. Eher nebenbei registrierte sie, da\u00df Captain Picard \u00fcber sie stolperte und ein leises \u201eMerde!\u201d von seinen Lippen kam.<br \/>\nDann befand sie sich in der Krankenstation, sp\u00fcrte Beverlys Hypospray an ihrem Hals und ein barmherziger Nebel umfing sie. Endlich hatte dieser Irrsinn ein Ende!<\/p>\n<p>Als Selar die Hand von Spots Gesicht nahm, wirkte sie nicht weniger desorientiert als Datas Katze.<br \/>\n\u201eAlles in Ordnung, Doktor?\u201d fragte der Androide besorgt.<br \/>\nDie Vulkanierin nickte steif. \u201eNat\u00fcrlich, Lieutenant Commander. Das war\u2026 interessant.\u201d<br \/>\n\u201eIch freue mich, da\u00df ich zur Erweiterung Ihres Erfahrungshorizonts beitragen konnte\u201d, erwiderte Data arglos.<br \/>\n\u201eDaf\u00fcr mu\u00df ich wohl in erster Linie Ihrer Katze danken\u201d, konterte Selar mit einem schwer zu deutenden Gesichtsausdruck.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p>Selar erwachte nach einer Nacht, die von wirren Tr\u00e4umen \u00fcber Schabefleisch und rote Wolle erf\u00fcllt gewesen war, in ihrem spartanischen Quartier auf der ENTERPRISE. Sie streckte und r\u00e4kelte sich ausgiebig, leckte an der R\u00fcckseite ihrer Hand und fuhr damit ein paar mal \u00fcber ihr Gesicht. Wie ferngesteuert begab sie sich zu ihrem Replikator, programmierte ihn mit irgend welchen Anweisungen \u2013 und staunte nicht schlecht, als sich ein gro\u00dfes St\u00fcck gegrillter H\u00e4hnchenbrust auf ihrem Teller materialisierte.<br \/>\nSie blinzelte \u00fcberrascht, denn so etwas hatte sie noch nie bestellt \u2013 geschweige denn, gegessen. F\u00fcr einen winzigen Moment sagte sie sich, da\u00df es schlie\u00dflich nur repliziertes Fleisch war und kein reales Huhn daf\u00fcr sein Leben gelassen hatte. Doch dann rief sie sich zur Ordnung. Wenn sie erst einmal anfing, Fleisch zu essen, w\u00fcrde sie vielleicht nie mehr damit aufh\u00f6ren k\u00f6nnen\u2026<br \/>\nVerfluchtes Katzenvieh! Nicht umsonst schreckten die meisten Vulkanier davor zur\u00fcck, sich mit derma\u00dfen unvern\u00fcnftigen Lebewesen zu verschmelzen!<br \/>\nSie entschied, da\u00df ein paar Stunden zus\u00e4tzlicher Meditation n\u00f6tig waren, bevor sie ihren Dienst auf der Krankenstation antreten konnte. Nicht auszudenken, wenn sie pl\u00f6tzlich von dem Bed\u00fcrfnis \u00fcberw\u00e4ltigt wurde, auf dem Fu\u00dfboden herum zu kugeln oder rohes Fleisch in sich herein zu stopfen! Die tierischen Impulse zu bek\u00e4mpfen, setzte harte Arbeit voraus.<br \/>\nSelar sagte Beverly Bescheid und wiegelte die neugierigen Fragen ihrer Chefin erfolgreich ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p>Ich sage dir ganz genau, was ich tun werde, Deanna!\u201d rief Commander William Riker und seine zornige Stimme schallte durch das gesamte zehnte Vorderdeck. Vielleicht kam es aber auch nur Selar mit ihren empfindlichen vulkanischen Ohren so vor\u2026<br \/>\n\u201eIch werde heute abend noch meine Sacken packen und zum Klassentreffen mit meinen Leuten von der Akademie fliegen!\u201d fuhr Riker fort. \u201eVor zwei Stunden habe ich Captain Picard um Urlaub gebeten, und er hat zugestimmt. Also \u2013 nichts wie weg hier!\u201d<br \/>\n\u201eUnd was wird aus deinen Pflichten gegen\u00fcber dem zakdornianischen Botschafter?\u201d fragte Counselor Deanna Troi mit einem hintergr\u00fcndigen L\u00e4cheln.<br \/>\nRiker verzog das Gesicht. \u201eMit dem kann sich meinetwegen Worf abplagen!\u201d<br \/>\n\u201eAber Will! Ein bi\u00dfchen diplomatische Erfahrung tut deiner Karriere sicher gut\u201d, erwiderte die Counselor zuckers\u00fc\u00df.<br \/>\n\u201eWenn ich diesen zakdornianischen Wichtigtuer mit seinen plissierten Hamsterbacken noch einen Tag l\u00e4nger ertragen mu\u00df, tue ich garantiert etwas, das meine Karriere f\u00fcr immer ruiniert!\u201d stie\u00df Riker hervor.<br \/>\nSelar wandte sich wieder ihrem Kal\u2019To-Spiel zu. Ein Teil von ihr wunderte sich zutiefst \u00fcber den emotionalen Ausbruch des Commanders, der andere Teil h\u00e4tte ihm am liebsten verst\u00e4ndnisvoll gesteckt, da\u00df er nicht der einzige war, der Probleme mit dem Botschafter hatte.<br \/>\nSie erinnerte sich an ihre letzte Schicht auf der Krankenstation\u2026<\/p>\n<p>Der Botschafter quengelte pausenlos, weil sie seiner Meinung nach nicht rechtzeitig mit der Untersuchung fertig wurde.<br \/>\n\u201eSie haben einer Wasserallergie und der Planet, den wir anfliegen, besteht zu achtzig Prozent aus Wasser\u201d, erkl\u00e4rte sie gleichm\u00fctig. \u201eIch mu\u00df daher bei der Zusammensetzung Ihrer Zytoboramin-Dosis \u00e4u\u00dferste Sorgfalt walten lassen.\u201d<br \/>\nDoch damit lie\u00df sich Seine Exzellenz nicht abspeisen. \u201eIch bin viel zu besch\u00e4ftigt, um meine Zeit auf Ihrer Krankenstation zu vertr\u00f6deln!\u201d tobte er los.<br \/>\n\u201eDas ist nicht mein Problem\u201d, entgegnete die Vulkanierin k\u00fchl.<br \/>\n\u201eOh, es wird aber bald Ihr Problem sein!\u201d rief der Zakdornianer und seine Augen verengten sich. \u201eWenn Ihre Vorgesetzen erst mal erfahren, da\u00df Sie unf\u00e4hig sind, so eine einfache Arbeit in einer angemessenen Zeit zu erledigen\u2026\u201d<br \/>\nEr starrte sie voller Verachtung an und Selar f\u00fcrchtete fast, er w\u00fcrde ihr das Hypospray aus der Hand rei\u00dfen. Ihre rechte Hand schnellte hoch, getrieben von dem Impuls, diesem dreisten Kerl das Gesicht zu zerkratzen. Doch leider hatte sie an ihren Fingern keine Krallen.<br \/>\nLeider, leider, leider\u2026<\/p>\n<p>\u201eSie sind am Zug, Doktor\u201d, sagte Data und holte Selar damit in die Gegenwart zur\u00fcck.<br \/>\nSie steckte ihr Kal\u2019To-St\u00e4bchen in das funkelnde, holographische Gebilde auf dem Tisch, das Hologramm l\u00f6ste sich auf und nahm danach eine g\u00e4nzlich andere Form an. Einen Keim der Ordnung im schlimmsten Chaos zu finden\u2026 das war der Sinn dieses Spiels. Gab es eigentlich einen Keim der Ordnung im Geist von Spot? Wenn ja, hatte Selar ihn nicht gefunden.<br \/>\nData tat den n\u00e4chsten Zug, und das Hologramm \u00fcber dem Tisch bildete eine makellose Kugel.<br \/>\nDer Androide blickte die Vulkanierin forschend an. \u201eIhr Gesichtsausdruck l\u00e4\u00dft die Schlu\u00dffolgerung zu, da\u00df etwas Sie beunruhigt, Doktor\u201d, bemerkte er. \u201eBereitet die Tatsache, da\u00df ich dieses Spiel gewonnen habe, Ihnen Unbehagen?\u201d<br \/>\nSelar sch\u00fcttelte ihre Benommenheit ab. \u201eNat\u00fcrlich nicht, Data. Ich bevorzuge Sie schlie\u00dflich als Gegner beim Kal\u2019To, weil ich die Herausforderung suche und Sie fast immer gewinnen. Es w\u00e4re vollkommen unlogisch von mir, wenn ich mich dar\u00fcber \u00e4rgern w\u00fcrde.\u201d<br \/>\nNein\u2026 Selars Unbehagen hatte einen ganz anderen Grund. Als die Kugel \u00fcber dem Kal\u2019To-Brett erschienen war, hatte sie n\u00e4mlich nur an eines denken k\u00f6nnen: Wie viel Spa\u00df es doch machen w\u00fcrde, dieses funkelnde runde Ding mit den Pfoten durch den Raum zu schie\u00dfen und den lieben langen Tag damit zu spielen\u2026<br \/>\n,So kann das nicht weitergehen\u2019, beschlo\u00df sie. Schweren Herzens mu\u00dfte sie sich eingestehen, da\u00df sie mit diesem Problem nicht allein fertig wurde. Sie brauchte den Rat von Counselor Troi.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p>Counselor Deanna Troi blickte von ihrem Schokoladeneisbecher auf und schmunzelte. \u201eIch sp\u00fcre, da\u00df Sie das Verlangen haben, die Sahne von meinem Eis zu lecken, Doktor.\u201d<br \/>\nSelars Gesicht wurde vor Verlegenheit ganz gr\u00fcn. \u201eDie Gedankenverschmelzung\u2026 Ich f\u00fcrchte, Spot hat einen Teil seines Katras in mir zur\u00fcckgelassen\u201d, erkl\u00e4rte sie. \u201eDies ist der Grund, weshalb ich Sie aufgesucht habe.\u201d<br \/>\n\u201eHmm\u2026 Beverly hat mir erz\u00e4hlt, Sie h\u00e4tten heute morgen den zakdornianischen Botschafter angefaucht\u201d, bemerkte die Counselor nachdenklich \u2013 und leicht am\u00fcsiert.<br \/>\n\u201eBildlich gesprochen, meinen Sie wohl\u201d, hakte die Vulkanierin vorsichtig nach.<br \/>\n\u201eNein. Sie haben ihn angefaucht wie\u2026 eine zornige Katze.\u201d<br \/>\nSelar sp\u00fcrte zum zweiten Mal, wie eine Woge aus gr\u00fcnem Blut ihr ins Gesicht scho\u00df.<br \/>\nCounselor Troi l\u00e4chelte verst\u00e4ndnisvoll. \u201eAuch ich war schon kurz davor, den Herrn Botschafter anzufauchen\u201d, gestand sie. \u201eEhrlich gesagt, war ich sogar schon kurz davor, ihn umzubringen.\u201d<br \/>\n\u201eAber Sie haben diesen Impulsen nicht nachgegeben \u2013 im Gegensatz zu mir.\u201d<br \/>\n\u201eSoviel ich wei\u00df, lebt der Botschafter noch\u201d, entgegnete die Counselor sanft.<br \/>\n\u201eDas \u00e4ndert nichts an der Tatsache, da\u00df ich die Kontrolle verloren habe\u201d, widersprach Selar. \u201eSo etwas h\u00e4tte mir nicht passieren d\u00fcrfen!\u201d<br \/>\n\u201eWeil Sie Vulkanierin sind\u201d, erg\u00e4nzte Deanna.<br \/>\n\u201eRichtig.\u201d<br \/>\nDie Counselor atmete tief durch. \u201eVielleicht ist es gerade Ihre vulkanische Mentalkontrolle, die Sie in diesem Fall besonders verwundbar macht\u2026\u201d \u00fcberlegte sie.<br \/>\n\u201eBei allem Respekt, Counselor, aber Sie verdanken allein meiner Mentalkontrolle, da\u00df Ihnen die Sahne auf Ihrem Eis erhalten bleibt\u201d, konterte Selar mit unbewegter Miene.<br \/>\nDeanna l\u00e4chelte breit. \u201eIch m\u00f6chte ganz gewi\u00df nicht die vulkanische Lebensart in Frage stellen\u201d, entschuldigte sie sich. \u201eEs ist nur so\u2026 wir alle haben bestimmte\u2026 tierische Impulse in uns. Der Unterschied ist nur, da\u00df wir Menschen \u2013 oder Betazoiden \u2013 uns nicht scheuen, einige dieser Impulse von Zeit zu Zeit auszuleben. Da Sie jedoch als Vulkanierin dazu erzogen worden sind, alle Ihre Gef\u00fchle zu unterdr\u00fccken, kann der mentale Kontakt mit einer Lebensform, die so unkontrolliert und hemmungslos emotional ist wie Spot, verheerende Folgen haben.\u201d<br \/>\n\u201eSie meinen, ich besitze ein\u2026 emotionales Vakuum, das Datas Katze nun mit ihrer geballten tierischen Unvernunft aufgef\u00fcllt hat?\u201d hakte die Vulkanierin nach.<br \/>\nDeanna nickte langsam. \u201eIch h\u00e4tte es nicht pr\u00e4ziser ausdr\u00fccken k\u00f6nnen, Doktor.\u201d<br \/>\n\u201eWas kann ich dagegen tun?\u201d fragte Selar ganz direkt.<br \/>\nDie Counselor \u00fcberlegte einen Moment. Dann l\u00e4chelte sie. \u201eAls Psychologin wollte ich eigentlich schon immer mal wissen, was im Kopf von Datas Katze vor sich geht\u2026\u201d<br \/>\nSelars Blick war voller Skepsis. \u201eSie bieten mir eine Gedankenverschmelzung an?\u201d<br \/>\nTroi nickte.<br \/>\n\u201eCounselor, ich mu\u00df Sie ausdr\u00fccklich warnen\u2026\u201d<br \/>\nDoch Deanna l\u00e4chelte noch immer zuversichtlich.<br \/>\nMit einem leisen Seufzen der Resignation legte Selar ihre Finger auf die Nervenpunkte in Trois Gesicht. \u201eDein Geist zu meinem Geist, deine Gedanken zu meinen Gedanken\u2026\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p>Vier Tage sp\u00e4ter\u2026<br \/>\n\u201eHerein!\u201d rief Data, als sein T\u00fcrmelder l\u00e4utete. \u201eDr. Selar\u201d, bemerkte er \u00fcberrascht, als seine Besucherin durch die T\u00fcr trat. \u201eKann ich irgend etwas f\u00fcr Sie tun?\u201d<br \/>\n\u201eEigentlich bin ich gekommen, weil ich etwas f\u00fcr Sie tun k\u00f6nnte\u201d, entgegnete die Vulkanierin. \u201eIch biete Ihnen an, mich um Ihre Katze zu k\u00fcmmern, wenn Sie das n\u00e4chste Mal zu einer l\u00e4ngeren Au\u00dfenmission oder vergleichbarem aufbrechen.\u201d<br \/>\nData schaute sie einen Moment lang ungl\u00e4ubig an, dann nickte er. \u201eDas ist sehr zuvorkommend. Danke, Doktor. Ich komme auf Ihr Angebot zur\u00fcck. M\u00f6chten Sie sich setzen?\u201d<br \/>\nSelar bedankte sich und machte es sich in einem gem\u00fctlichen Sessel bequem.<br \/>\n\u201eIhr Einflu\u00df auf Spots Verhalten hat beachtliche Auswirkungen\u201d, fuhr der Androide fort. \u201eEr reagiert jetzt auf einfache Anweisungen und ist beim Fressen wesentlich weniger\u2026 z\u00fcgellos.\u201d<br \/>\n\u201eDas ist eine erfreuliche Nachricht\u201d, erwiderte Selar.<br \/>\nData studierte nachdenklich die Miene seines Gegen\u00fcber. \u201eSie haben gel\u00e4chelt\u201d, stellte er verwundert fest.<br \/>\n\u201eDas habe ich mit Sicherheit nicht.\u201d<br \/>\n\u201eDoch. Ihre Mundwinkel haben sich f\u00fcr genau zwei Sekunden um null Komma sechs Millimeter gehoben.\u201d<br \/>\n\u201eIch streite mich nicht mit einem Androiden\u201d, resignierte Selar.<br \/>\nMit einem lauten \u201eMiau!\u201d sprang Spot auf ihren Scho\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p>Deanna Troi betrat den Transporterraum und beobachtete l\u00e4chelnd, wie Commander Riker sich auf der Plattform materialisierte.<br \/>\n\u201eWie war das Klassentreffen?\u201d fragte sie.<br \/>\n\u201eNett!\u201d Riker l\u00e4chelte zur\u00fcck.<br \/>\nAls sie unvermittelte ihre Arme um ihn schlang, trat ein verdutzter Ausdruck auf sein Gesicht. \u201eHe, womit habe ich diese charmante Begr\u00fc\u00dfung verdient?\u201d scherzte er.<br \/>\nDie Counselor antwortete nicht sondern rieb hingebungsvoll ihre Wange an Commander Rikers Uniform\u00e4rmel\u2026<br \/>\nF\u00fcr einen Moment war er v\u00f6llig verwirrt, doch dann wich der irritierte Blick einem breiten genie\u00dferischen L\u00e4cheln.<br \/>\nFast meinte Deanna, die k\u00fchle, sp\u00f6ttische Stimme Doktor Selars in ihrem Kopf zu vernehmen\u2026<\/p>\n<p>Jeder mu\u00df von Zeit zu Zeit gegen tierische Impulse k\u00e4mpfen, Counselor. Finden Sie selbst heraus, ob Emotionalit\u00e4t in diesem Fall hilfreicher ist als Logik.<\/p>\n<p>\u00a9 2001 by Adriana Wipperling<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Selar von der \u201eEnterprise\u201d wagt ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Experiment: eine Gedankenverschmelzung mit Datas Katze Spot. Aber soviel Unlogik haut die st\u00e4rkste Vulkanierin um \u2026 TNG-Kurzgeschichte von Adriana Wipperling<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ca_portfolio_gallery_project_year":"","ca_portfolio_gallery_client":"","ca_portfolio_gallery_skills":"","ca_portfolio_gallery_url":"","ngg_post_thumbnail":0},"categories":[33],"tags":[75,106,117,175,193],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144"}],"collection":[{"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=144"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1948,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144\/revisions\/1948"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=144"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=144"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/sandozean.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=144"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}