{"id":104,"date":"2004-05-29T15:02:10","date_gmt":"2004-05-29T14:02:10","guid":{"rendered":"http:\/\/sandozean.de\/blog\/sandozean\/?p=104"},"modified":"2025-05-13T19:31:48","modified_gmt":"2025-05-13T19:31:48","slug":"faulnis-unter-einer-makellosen-fassade","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sandozean.de\/?p=104","title":{"rendered":"F\u00e4ulnis unter einer makellosen Fassade"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Leben ohne Gef\u00fchle ist ein zu hoher Preis f\u00fcr den Frieden. Wieviele B\u00fcrger Vulkans wurden wegen eigenst\u00e4ndiger Gedanken in die Verbannung geschickt? Wo ist die Grenze dessen, was f\u00fcr normal gehalten wird? Was ist mit Arroganz und Xenophobie? <\/em><\/p>\n<p><strong>Autor: Andal aus dem Hause Boras<\/strong><br \/>\n(\u00dcbersetzung von Anneliese Wipperling)<\/p>\n<p>Hochverehrter Herr Botschafter, liebe Landsleute.<br \/>\nEs verschafft mir eine gewisse Befriedigung, da\u00df meine wissenschaftliche und p\u00e4dagogische Arbeit so weit Anerkennung findet, da\u00df man mir meinen ehemaligen Platz in der Gesellschaft Vulkans wieder anbietet. Ich k\u00f6nnte zufrieden sein, wenn ich mir sicher w\u00e4re, da\u00df es dabei einzig und allein um die W\u00fcrdigung meiner Leistung geht. Leider hege ich diesbez\u00fcglich tiefe Zweifel.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nMir scheint, da\u00df man vor allem versucht, den Status quo vor jenen unseligen Ereignissen so schnell wie m\u00f6glich wieder herzustellen und dann zur Tagesordnung \u00fcberzugehen. Damit bin ich nicht einverstanden. Es sind drei Tote zu beklagen, darunter zwei unschuldige kleine Kinder\u2026 Alle drei Morde sind nicht aufgekl\u00e4rt und nicht ges\u00fchnt. Weiterhin hat man keine Vorkehrungen getroffen, die Rassisten wie T\u2019Lursa zuk\u00fcnftig den Weg in einflu\u00dfreiche Regierungs\u00e4mter verwehren. Unter den Intellektuellen Vulkans kann ich keinerlei Bem\u00fchungen erkennen, die tieferen Ursachen der Krise aufzudecken. Die Vorf\u00e4lle werden wie Fehlleistungen Einzelner behandelt. Ich bin jedoch der \u00dcberzeugung, da\u00df es sich um eine ideelle Krise unserer gesamten Gesellschaft handelt. Gestatten Sie mir, dies zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Fangen wir bei einem Grundproblem an: Das Volk Vulkans hat bei seiner Suche nach einem Ausweg aus Barbarei und Krieg einen \u00e4u\u00dferst radikalen Weg beschritten. Emotionen wurde zum Grund\u00fcbel und der Wurzel alles B\u00f6sen erkl\u00e4rt und es wurde beschlossen, da\u00df ausnahmslos alle Vulkanier in Zukunft auf sie verzichten m\u00fcssen \u2026<br \/>\nPer Definition sollte von nun an alles in unserem Leben von der Logik bestimmt werden. So n\u00fctzlich Logik ist, sprechen doch zwei Aspekte gegen ihre ausschlie\u00dfliche Priorit\u00e4t:<\/p>\n<p>Erstens erfordert ein Leben ohne Emotionen ein ungew\u00f6hnlich hohes Ma\u00df an Kontrolle\u2026 ich glaube nicht, da\u00df alle Vulkanier diese F\u00e4higkeit in ausreichendem Ma\u00dfe entwickeln k\u00f6nnen. Diejenigen, die es nicht schaffen, sind gezwungen, die erforderliche Mentalkontrolle vorzut\u00e4uschen, das hei\u00dft sie m\u00fcssen bis ans Ende ihres Lebens st\u00e4ndig l\u00fcgen. Die Folge sind erb\u00e4rmliche, verkr\u00fcmmte Pers\u00f6nlichkeiten. Manche werden sich mit einer bescheidenen Randexistenz zufrieden geben, andere mit mehr Geltungsbed\u00fcrfnis werden vielleicht zu gef\u00e4hrlichen Bestien.<\/p>\n<p>Zweitens ist es eigentlich nicht logisch, positive Gef\u00fchle wie Zuneigung, Mitgef\u00fchl und Freude zu unterdr\u00fccken. Sicher tarnen sich unter diesem Etikett manchmal sehr destruktive Leidenschaften\u2026 aber wir sollten uns die M\u00fche machen, zu analysieren, was wir versto\u00dfen wollen. Biologische Lebensformen k\u00f6nnen auf Dauer ohne positive Emotionen nicht existieren.<br \/>\nDas Beispiel T\u2019Lursas zeigt deutlich, wohin es f\u00fchrt, wenn einem sensiblen biologischen Wesen nicht gestattet wird, entsprechend seiner Natur zu leben. Wir h\u00e4tten heute diese Krise nicht, wenn man vor langer Zeit einem jungen M\u00e4dchen erlaubt h\u00e4tte, sich mit dem Partner ihrer Wahl zu verbinden. T\u2019Lursa w\u00e4re heute ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft, Vulkan w\u00e4re Schande erspart geblieben und drei Familien m\u00fc\u00dften nicht um ihre Kinder trauern\u2026 niemand kann mir glaubhaft machen, da\u00df das Haus Kinsai und die Eltern jener beiden kleinen Kinder nicht unter dem Verlust uns\u00e4glich leiden\u2026 es ist grausam, von ihnen zu verlangen, da\u00df sie diesen Schmerz einfach unterdr\u00fccken und weiter leben sollen wie bisher.<\/p>\n<p>Es ist eine archaische Sitte, da\u00df Eltern die Bindungspartner f\u00fcr ihre Kinder aussuchen. Wir alle wissen, da\u00df nur zu einem geringen Prozentsatz dabei gl\u00fcckliche Beziehungen entstehen\u2026 auch dieses Problem wird mit dem Hinweis auf die Bedeutungslosigkeit von Gl\u00fcck beiseite gewischt.<br \/>\nDa ich bereits die zweite sehr befriedigende Bindung erleben darf, empfinde ich tiefes Mitgef\u00fchl mit jenen, die niemals in den Genu\u00df einer solchen kommen werden. Auch hier mag eine Ursache f\u00fcr die Entstehung destruktiver Pers\u00f6nlichkeitsstrukturen sein.<\/p>\n<p>Ich halte es f\u00fcr dringend erforderlich, da\u00df man soziologische Forschung betreibt und zum Beispiel den Zusammenhang zwischen Rassismus, Xenophobie und bestimmten Defiziten bei den pers\u00f6nlichen F\u00e4higkeiten und der famili\u00e4ren Situation untersucht. Das Cthia zu ehren erfordert, unvoreingenommen an die Untersuchung heran zu gehen\u2026 Vielleicht w\u00e4re es gut, Erfahrungen anderer Welten zu ber\u00fccksichtigen, vielleicht sogar anerkannte Spezialisten der F\u00f6deration einzubeziehen\u2026<br \/>\nEin Blick von au\u00dfen mag manches erkennen, was uns wegen seiner Selbstverst\u00e4ndlichkeit verborgen bleibt. Meine Freundschaft mit einigen Menschen hat meinen Blick f\u00fcr die Ungereimtheiten unseres Lebens sehr gesch\u00e4rft. Es ist t\u00f6richt, von vorn herein eine \u00dcberlegenheit unseres Volkes auf allen Gebieten vorauszusetzen.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt mich direkt zum zweiten schwerwiegenden Problem unserer Gesellschaft: Der Arroganz. Die offizielle Lehre besagt, da\u00df durch die \u00dcberwindung der Emotionalit\u00e4t Frieden und Zivilisation auf Vulkan f\u00fcr immer gesichert wurden. Wir bezeichnen uns selbst als die am h\u00f6chsten entwickelte Gesellschaft der F\u00f6deration\u2026 und viele Au\u00dfenweltler glauben uns das und versuchen, von uns zu lernen.<br \/>\nEs gibt zwei Dinge, die mich dabei beunruhigen\u2026 zum einen st\u00f6rt mich der Begriff \u2018f\u00fcr immer\u2019\u2026 als g\u00e4be es in einer sich st\u00e4ndig entwickelnden und ver\u00e4ndernden Welt so etwas wie eine verl\u00e4\u00dfliche Konstante. Es ist zutiefst unwissenschaftlich, zu glauben, da\u00df man eine f\u00fcr immer perfekte Gesellschaft schaffen kann. Alles, was starr und unflexibel ist, wird irgendwann, mag es am Anfang noch so progressiv gewesen sein, zu einem Hindernis f\u00fcr die weitere Entwicklung. Ihr werdet vielleicht einwenden, da\u00df die Emotionslosigkeit ein Zustand ist, den jeder f\u00fcr sich selbst immer aufs neue erk\u00e4mpfen mu\u00df\u2026 aber f\u00fcr mich sieht es so aus, als w\u00fcrde jemand mit aller Kraft und bis zur vollst\u00e4ndigen Ersch\u00f6pfung auf der Stelle laufen\u2026 mit Entwicklung und Flexibilit\u00e4t hat das bestimmt nichts zu tun.<br \/>\nDas zweite, was mich an unserem Wahn von der \u00dcberlegenheit Vulkans st\u00f6rt, ist, da\u00df selbst die kleinste Abweichung vom Dogma rigoros unterdr\u00fcckt wird. Mein Freund, der Botschafter der Erde, sprach einmal von geistiger Monokultur, die immer und \u00fcberall in den Untergang f\u00fchrt, weil sie die Widerstandskraft der Ideen herabsetzt und sie in gef\u00e4hrlicher Weise mutieren l\u00e4\u00dft. Er hat recht\u2026 unter der makellosen Oberfl\u00e4che unserer Zivilisation breitet sich F\u00e4ulnis aus.<\/p>\n<p>Ich frage euch hier und jetzt: Wieviele B\u00fcrger Vulkans habt ihr wegen ein paar selbstst\u00e4ndiger Gedanken in die Verbannung geschickt? Wo war die Grenze dessen, was f\u00fcr normal gehalten wurde? Was ist mit den H\u00e4usern f\u00fcr unvollkommene Kinder? T\u2019Lursa hat in einem dieser H\u00e4user fast ihre ganze Jugend verbracht\u2026 es mu\u00df dort schlimm gewesen sein, sonst w\u00e4re der Ha\u00df in ihrem Katra nicht so \u00fcberm\u00e4chtig geworden\u2026 und was das Schlimmste ist: T\u2019Lursa war eine ganz normale Jugendliche. Der Wunsch ihrer Familie, sie wegen ihrer angeblichen Schande weg zu sperren, war v\u00f6llig ausreichend, um sie dort einzuweisen\u2026<\/p>\n<p>Ich werde erst wieder an die Objektivit\u00e4t Vulkans glauben, wenn unabh\u00e4ngige Experten die Insassen dieser H\u00e4user begutachtet haben. Wenn Fach\u00e4rzte f\u00fcr Psychiatrie sich um die Heilung der Kranken k\u00fcmmern und die normalen, nur ein wenig emotionalen Kinder wieder frei sind\u2026 und wenn an den Universit\u00e4ten dieses Planeten unterschiedliche Ansichten vertreten werden d\u00fcrfen\u2026 wenn die Monokultur der Vielfalt und dem Leben Platz macht\u2026 wenn wir wieder lernen, da\u00df Cthia zu ehren und uns und die Welt so begreifen, wie sie wirklich sind.<br \/>\nDas Cthia ehren\u2026 eine der schwersten Aufgaben f\u00fcr den Geist. Wie viele von uns sind dazu wirklich imstande\u2026 und wie viele geben sich mit einigen Formeln zufrieden, in die sie die Wirklichkeit pressen? Die unendliche Vielfalt in unendlicher Variation ist nicht nur eine Floskel, sondern die Art und Weise, wie der Kosmos und das Leben in ihm existieren.<br \/>\nWer hat das Recht, die einzelnen Komponenten zu werten, einzelne Farben und T\u00f6ne f\u00fcr wichtiger zu erkl\u00e4ren, als den Rest? Vulkan ist nur ein kleines Staubkorn in der Unendlichkeit.<br \/>\nWas wir f\u00fcr weise halten, mag eine Superzivilisation, die wir noch gar nicht bemerkt haben, uns\u00e4glich albern finden. Es ist schon seltsam, da\u00df man auf Vulkan Probleme hat, mit einer vergleichsweise kleinen und wenig aggressiven Minderheit umzugehen.<\/p>\n<p>Als ich meine Professur antrat, wurde von mir verlangt, da\u00df ich ohne jede Einschr\u00e4nkung die offizielle Lehrmeinung vertrete. Die Ansichten der Turuska waren nicht erw\u00fcnscht\u2026 man wollte sie nicht einmal anh\u00f6ren. Schon der blo\u00dfe Gedanke, da\u00df das eigene makellose Weltbild einige winzige Risse bekommen k\u00f6nnte, wurde als \u00e4u\u00dferst bedrohlich empfunden\u2026 ich sch\u00e4me mich jetzt, da\u00df ich diesen Bedingungen zugestimmt habe. Ich dachte damals, da\u00df es wichtig sei, da\u00df mein Volk pr\u00e4sent ist, aber es war nur ein schwarzer K\u00f6rper pr\u00e4sent\u2026 als Beweis daf\u00fcr, da\u00df es auf diesem Planeten keinen Rassismus gibt.<\/p>\n<p>Das UMUK-Prinzip, eine unserer heiligsten geistigen Errungenschaften, wenden wir auf Fremde mit Arroganz und auf uns selbst \u00fcberhaupt nicht an. Ich kann beweisen, da\u00df wir es nicht einmal auf den gro\u00dfen Surak anwenden. Aus der Vielfalt seiner Gedanken haben B\u00fcrokraten ein Regelwerk zusammengestellt, das an Einfalt kaum noch zu \u00fcberbieten ist\u2026 alles, was dazu nicht pa\u00dft, l\u00e4\u00dft man lautlos verschwinden\u2026 es wird an den Universit\u00e4ten nicht erw\u00e4hnt und es findet sich nicht im offiziellen Lehrmaterial f\u00fcr unsere Kinder.<\/p>\n<p>Die Turuska haben vor tausend Jahren mehrmals Kontakt zu Surak aufgenommen. Er hat uns verstanden und geachtet\u2026 sein Wort hat uns vor Vernichtung oder Verbannung bewahrt. Wir empfinden ihm gegen\u00fcber tiefe Dankbarkeit und wir sind stolz, seinen Schriftwechsel mit unseren \u00c4ltesten noch zu besitzen.<br \/>\nWir haben diese Dokumente der Akademie der Wissenschaften angeboten\u2026 man war nicht interessiert. Man hat uns lieber als Wilde abgestempelt, weil wir in Zelten leben, unsere alten Br\u00e4uche pflegen und weil wir nicht bereit sind, unsere Gef\u00fchle vollst\u00e4ndig zu unterdr\u00fccken. Wir hatten unsere formalen Rechte, aber man hat uns nie wirklich als gleichwertig angesehen.<\/p>\n<p>Ich bin das alles leid\u2026 ich m\u00f6chte mich nicht mehr f\u00fcr ein L\u00e4cheln verantworten m\u00fcssen und nicht mehr meine Studenten bel\u00fcgen. Deshalb werde ich eine Professur auf der Erde annehmen. Ich freue mich auf fruchtbare Dispute mit Kollegen von anderen Welten und ich freue mich auf Studenten, die Professor Andal zuh\u00f6ren m\u00f6chten\u2026 denen gegen\u00fcber ich offen sein darf. Ich habe mir fest vorgenommen, so viele Welten wie m\u00f6glich zu besuchen, dort zu arbeiten und mitzuhelfen, die Gesellschaft zu gestalten.<br \/>\nWenn Vulkan mich irgendwann wirklich braucht, werde ich zur\u00fcck kommen und meine Pflicht tun\u2026 denn ich liebe diesen Planeten und seine Bewohner. Bevor ihr jetzt vorschnell entscheidet, mich zu verbannen, bedenkt bitte, da\u00df ich Vulkan nicht versto\u00dfen habe. Ich gehe nur fort, weil man mir nicht wirklich erlaubt, etwas zu bewegen\u2026 weil man mich noch nicht braucht\u2026 und um zu lernen\u2026<\/p>\n<p>Gestattet mir, meine Worte mit einem jener unbekannten Zitate des gro\u00dfen Surak abzuschlie\u00dfen. Es stammt aus seinem Briefwechsel mit einer der \u00e4ltesten M\u00fctter des Hauses Kinsai\u2026 jenes Hauses, dem auch Madras angeh\u00f6rte, der von den Rassisten brutal ermordet wurde:<\/p>\n<p>\u201cEs gibt Augenblicke, wo ich mir nicht sicher bin, ob ich Vulkan den richtigen Weg gewiesen habe. Manchmal hat die Medizin schlimmere Auswirkungen als die Krankheit, die sie heilen soll. Vor allem, wenn man bei der Dosierung Fehler macht, kann ein Heilmittel zum Gift werden. \u00c4hnlich ist es mit Ideen, auch sie werden bei \u00dcbertreibung mit Sicherheit giftig und ersticken die gesunde Vielfalt des geistigen Lebens. Nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern haben die Bewohner Vulkans die Idee eines vern\u00fcnftigen und emotionslosen Lebens mit einem Eifer aufgenommen, der mir inzwischen Angst macht\u2026 ich mache mir Sorgen um jene, die sich f\u00fcr diesen Weg zu Frieden und Vernunft nicht eignen. Ich mache mir Sorgen um die Turuska, die auf andere Weise als der Rest Vulkans Frieden und Vernunft in ihrem Dasein sichern. Die Eiferer meiner Lehre werden das m\u00f6glicherweise nicht anerkennen. Sie konzentrieren sich zu sehr auf die Kontrolle des Lebens und bemerken nicht, da\u00df das UMUK-Prinzip der nat\u00fcrliche Gegenspieler jeder Kontrolle ist\u2026 unendliche Vielfalt in unendlicher Kombination kann nur entstehen, wenn man Kontrolle lockert. Man kann das UMUK-Prinzip nicht wie eine Sammlung von Kuriosit\u00e4ten behandeln, die man aus der Ferne betrachtet\u2026 und die uns am besten gef\u00e4llt, wenn sie m\u00f6glichst weit weg ist. Jedes einzelne intelligente Lebewesen ist ein Universum voller Wunder.\u201d<\/p>\n<p>Falls Zweifel an der Korrektheit meines Zitats bestehen, wird das Haus Kinsai jenen Brief Suraks der Akademie Vulkans zur Verf\u00fcgung stellen. Und nun bedanke ich mich bei allen, die mir geholfen haben, meinen Weg bis hierher zu gehen.<\/p>\n<p>Leben Sie lange und in Frieden!<\/p>\n<p>(Auszug aus: Anneliese Wipperling: \u201cDer weite Weg zur Erde\u201c )<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Leben ohne Gef\u00fchle ist ein zu hoher Preis f\u00fcr den Frieden. Wieviele B\u00fcrger Vulkans wurden wegen eigenst\u00e4ndiger Gedanken in die Verbannung geschickt? Wo ist die Grenze dessen, was f\u00fcr normal gehalten wird? Was ist mit Arroganz und Xenophobie? Autor: Andal aus dem Hause Boras (\u00dcbersetzung von Anneliese Wipperling) Hochverehrter Herr Botschafter, liebe Landsleute. Es verschafft mir eine gewisse Befriedigung, da\u00df meine wissenschaftliche und p\u00e4dagogische Arbeit so weit Anerkennung findet, da\u00df man mir meinen ehemaligen Platz in der Gesellschaft Vulkans wieder anbietet. 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